31.08.25
Kantersieg Im ersten Heimspiel
Ihr erstes Heimspiel der neuen Saison hat unsere Mannschaft heute Abend hoch mit 40:23 gewonnen. Vor 955 Zuschauern in der Sparkassen Arena präsentierte sich das Team entschlossen gegen die Füchse Berlin Reinickendorf II. Schon nach 30 Minuten stellte sich die Frage nach dem späteren Sieger nicht mehr, denn Philipp Wäger und seine Nebenleute hatten da bereits eine 18:7 Führung herausgeworfen. Auch im zweiten Durchgang dominierte unser Team das Spiel gegen nie aufgebende Berliner Jungfüchse und gewann am Ende hochverdient. Im Topspiel des zweiten Spieltages gewann der MTV Braunschweig gegen den EHV Aue 27:24, Tabellenführer bleibt die HSG Eider Harde nach ihrem klaren Heimsieg über Plauen-Oberlosa.
Nach der Niederlage in Plauen war unter der Woche durchaus Druck im Kessel im Lager unserer Mannschaft. Die Frage war also, zeigt das Team die Reaktion, die sich die Hildesheimer Fans gewünscht haben. Die Antwort lautet: Ja! Unser Trainerteam ließ mit Jakub Tonar, Matteo Ehlers und Philipp Wäger im Rückraum beginnen. Als Außen wurden Péter Szmetàn und Tjark Jonas in die Partie geschickt, am Kreis startete Hendrik Hanemann in das zweite Saisonspiel. Zwischen den Pfosten begann Leon Krka. Beide Mannschaften gingen vom Start an voll ins Tempo, in unserer wieder offensiven Abwehr bildeten Petar Juric, Philipp Wäger und Hanemann das Zentrum. Bereits in der Startphase parierte Leon Krka einige Bälle, nach fünf Minuten hieß es 3:0 aus unserer Sicht. Schon in der siebten Spielminute holte Füchse Coach Kenji Hövels seine Jungs in der ersten Auszeit zusammen, der erneut starke Jorit Reshöft hatte da gerade zum 4:0 eingenetzt. Prompt schlichen sich danach kurzfristig wieder Fehler ins Angriffsspiel unserer Mannschaft, die sich aber schnell wieder fing und auch die Berliner durch ihre engagierte Abwehrarbeit immer wieder zu Fehlern zwang. Nach einer Viertelstunde war der Vorsprung auf 8:2 angewachsen. In der 19. Minute griff Füchse Coach Hövels erneut zur grünen Karte, Matteo Ehlers hatte da zum 10:3 getroffen. Die Gäste öffneten danach ihre Abwehr, versuchten die Angriffe unseres Teams dadurch besser in den Griff zu bekommen. Die offensive Gästedeckung allerdings kam unseren Spielern entgegen, Jakub Tonar setzte einen Doppelschlag und auch Jorit Reshöft, Matteo Ehlers und Péter Szmetán bauten den Vorsprung bis zur 26. Minute zum 16:6 aus. Maßgeblichen Anteil am 18:7 Pausenvorsprung aber hatte die sehr bewegliche und effektive Defensive mit einem starken Leon Krka im Tor, der mit seinen zehn Paraden, darunter einem parierten Siebenmeter, dafür sorgte, dass die Jungfüchse im ersten Abschnitt lediglich sieben Tore erzielen konnten. Während der Halbzeitpause stellte Hallensprecher Christoph Scholz das neue Maskottchen des Teams vor. Wolf „Lupo“ fand bei den Kindern in der Halle sofort seine ersten Fans. Kurz vor der Pause war Matteo Ehlers bei einem Durchbruch gefoult worden und hatte den Berliner Keeper Pius Joppich beim Wurf aus der Bedrängnis unglücklich am Kopf getroffen. Zur Verwunderung aller hatte er dafür statt eines Freiwurfs eine Zeitstrafe wegen des Kopftreffers bekommen. Weil auch Péter Szmetán eine Strafe absitzen musste, startete unser Team in doppelter Unterzahl in die zweite Hälfte. Auf der rechten Außenbahn löste Lukas Quedenbaum den guten Péter Szmetán ab. Die jungen Berliner versuchten es auch weiter mit viel Tempo, doch die Abwehr um Petar Juric hielt dem Druck stand, zumal Leon Krka weiter starke Paraden zeigte. Im Angriff wurde jetzt konzentriert abgeschlossen, in der 40. Minute knallte Jakub Tonar den Ball zum 25:10 in den Berliner Kasten. Auf unserer Seite erhielten bereits Henning Stoehr und Luis Rodriguez auch in der Abwehr Einsatzzeiten. Nach dem 26:10 durch Lukas Quedenbaum, der alle sechs Siebenmeter sicher unterbrachte, nahmen die Füchse ihre letzte Auszeit. Kurz danach lenkte Leon Krka den nächsten Berliner Strafwurf um den Pfosten. Unsere Mannschaft hatte das Spiel sicher im Griff, kombinierte im Angriff flüssig und kam immer wieder zu schönen Toren. Zu Beginn der Schlussviertelstunde jagte Jakub Tonar das Spielgerät zum 30:11 ins Füchse-Tor. In den letzten zehn Minuten boten beide Mannschaften ein munteres Torewerfen, so gut wie jedes Tor wurde mit einem Gegentreffer beantwortet. Den 40. Treffer unserer Mannschaft erzielte Robin Müller, am Ende leuchtete ein 40:23 Erfolg an den Anzeigetafeln der Arena. Unsere Mannschaft ist jetzt knapp vier Wochen spielfrei, das nächste Spiel ist die Auswärtspartie beim EHV Aue am Freitag, dem 26. September um 19.00 Uhr.
HC Eintracht -Reinickendorfer Füchse Berlin II 40:23 (18:7)
HC Eintracht: Jan Wesemann, Leon Krka – Jorit Reshöft (5), Robin Müller (4), Péter Szmetán (3), Petar Juric, Philipp Wäger (3), Henning Stoehr, Jakub Tonar (6), Hendrik Hanemann, Lukas Quedenbaum (8/6), Tjark Jonas (2), Luis Rodriguez, Matteo Ehlers (6), Florian Billepp (3)
Füchse Berlin II: Pius Joppich, Norman Glamann – Till Braren, Gabor Zeuch, Jonas Kofler (2), Jan Grüner (6), Dominik Kupiec, Julian Kusche (1), Justin Wollny, Lennart Steltner (3), Rune Laskowski (3), William Reichhardt (6/1), Gabriel Kofler (2), Felix Bernkop-Schnürch
Schiedsrichter: Stefan Bendel und Paul Schulte-Coerne
Zeitstrafen: HCE 6 (Hanemann, Wäger, Szmetán, Ehlers, Jonas, Billepp) – Füchse II: 2 (Steltner, Bernkop-Schnürch)
Siebenmeter: HCE 6/6 – Füchse II: 5/1 (Grüner über das Tor, Grüner und Wollny scheitern an Krka, Reichhardt scheitert an Wesemann)
Zuschauer: 955
Spielfilm: 1:0, 2:0, 3:0, 4:0 (Auszeit Füchse II/7.), 4:1, 5:13:5, 1, 5:2, 6:2, 7:2, 8:2 (15.), 8:3, 9:3, 10:3 (Auszeit Füchse II/19.), 11:3, 11:4, 12:4, 12:5, 13:5, 14:5, 14:6, 15:6, 16:6 (26.), 17:6 (Auszeit HCE/30.), 18:6, 18:7 (Hz.), 18:8, 19:8, 20:8, 20:9, 20:10, 21:10, 22:10, 23:10, 24:10, 25:10 (40.), 26:10 (Auszeit Füchse II/41.), 26:11, 27:11, 28:11 (45.), 29:11, 30:11, 30:12, 31:12, 31:13, 32:13, 32:14, 32:15, 33:15, 33:16, 34:16, 34:17, 35:17, 36:17, 36:18, 37:18, 37:19, 38:19, 38:20, 39:20, 39:21, 40:21, 40:22, 40:23

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