02. Oktober 2021

Hildesheimer Handballer weiter ungeschlagen

32:26 Auswärtssieg beim SV Anhalt Bernburg

Eintracht-Heimspiel gegen den HC Empor Rostock
Bild: Stephan Dürdoth

Auswärts mussten die Hildesheimer am heutigen Samstag um 17 Uhr beim SV Anhalt Bernburg antreten. In das zu Anfang ausgeglichene Spiel zeigten die Hildesheimer Höhen und Tiefen, jedoch eine konstante Abwehrleistung. Mit dem 32:26 Auswärtssieg bleibt das Team um Trainer Jürgen Bätjer weiter ungeschlagen.

Zweiter gegen Zehnter – das war die Ausgangslage bei der Begegnung zwischen dem HC Eintracht Hildesheim und dem SV Anhalt Bernburg. Dabei geht Bernburg nach einem Fehler der Gäste aus Hildesheim mit 1:0 in Führung, kurz darauf gleichen die HC-Einträchtler durch ein starkes Anspiel an den Kreis aus. Die erste Viertelstunde verlief weiterhin ausgeglichen, zwar konnten die Hildesheimer in der achten Minute mit zwei Toren in Führung gehen (2:4), allerdings glichen die Gastgeber knapp zwei Minuten später mit 5:5 aus und feierten kurz danach die 6:5 Führung. So richtig rund lief es auf Hildesheimer Seite im Angriff noch nicht, immer wieder schlichen sich technische Fehler und Fehlwürfe ein. Nach den anfänglichen 15 Minuten, kamen dann aber auch die HC-Einträchtler mehr und mehr ins Spiel. Über 6:6 und 6:8 zwangen sie den Gegner immer wieder zu Fehlern und somit den Heimtrainer zur Auszeit. Vor allem die Worte von HC-Coach Jürgen Bätjer zeigten nach dem Time-Out Wirkung. Seine Mannen zogen Tor um Tor davon und erspielten sich einen 6:12 Vorsprung. Das nahm der Trainer des SV Anhalt Bernburg zum Anlass und bat sein Team nochmals zur Auszeit. Zehn Minuten war der Gastgeber zu diesem Zeitpunkt ohne Tor, konnte jedoch nach der kurzen Absprache über 7:12 auf 8:12 und somit auf einen vier Tore Rückstand verkürzen. Auszeiten über Auszeiten gab es in dieser ersten Halbzeit, diesmal legte HC-Coach Jürgen Bätjer (23. Minute) den grünen Karton. Knapp drei Minuten später erhöhten die Hildesheimer wieder auf sechs Tore Vorsprung (9:15). Anders als zu Beginn dieser Halbzeit, stand die Hildesheimer Abwehrreihe zum Ende der ersten dreißig Minuten deutlich stabiler, auch Schlussmann Konstantin Madert parierte immer wieder die Torversuche der Bernburger. Nur am Torabschluss haperte es kurz vor der Halbzeitsirene, weshalb die Gastgeber nochmals die Möglichkeit zu einfachen Torerfolgen hatten. Somit trennen sich die beiden Drittligateams nach 30 Minuten 11:16. 

 

Zu Beginn der zweiten Runde verkürzt der SV Anhalt Bernburg zum 12:16, kurz darauf stellte Marko Matic den Abstand von fünf Toren wieder her. Über 12:18 und 13:19 erhöhten die HC-Einträchtler in der 36. Minute auf 13:20. Lange wollten sich das die Hausherren aber nicht anschauen und spielten sich – wie so oft im bisherigen Spielverlauf – wieder auf fünf Tore (15:20) ran. Trotz dass die HC-Einträchtler ihren Vorsprung wieder ausbauen konnten (16:22), hatte die Trainerbank Redebedarf und bat das HC-Team zur Auszeit. In der 44. Minute spielten sich die Einträchtler über einen starken Kempa-Trick die acht Tore Führung raus (17:25). Stark war auch das 28. Tor der Einträchtler, als Niko Tzoufras sich erst den Ball fischte, sich schön durchsetzte und zur Freude der Einträchtler einnetzte. Als zehn Minuten vor Schluss der SV Anhalt Bernburg verkürzen wollte, hatte jedoch zwei Mal Leon Krka etwas dagegen und parierte beim Stand von 22:29 gleich zwei Tempogegenstöße. Sieben Minuten vor Schluss warfen sich die Hildesheimer in Person von Jakub Tonar die höchste Führung des Spiels raus (31:23). Halten konnten die Hildesheimer die neun Tore Führung jedoch nicht, ließen die Hausherren aber auch nicht näher als sechs Tore ran, sodass die Partie beim Stand von 26:32 von den Unparteiischen abgepfiffen wurde. 

 

„Das war ein schwieriges Pflaster hier in Bernburg. Körperlich ist das eine robuste Mannschaft mit griffigen Fans. Aber wir haben von Beginn an souverän geführt und eine gute Abwehr gestellt. Wir konnten alle Spieler zum Einsatz bringen und fahren mit einem hochverdienten Sieg und einem guten Gefühl nach Hause. Jetzt freuen wir uns, dass wir ein Wochenende spielfrei sind.“, fasst Trainer Jürgen Bätjer nach dem Spiel zusammen.