15. November 2021

Hildesheimer bleiben weiterhin auf zweitem Tabellenrang

Derbysieg gegen Handball Hannover-Burgwedel

Eintracht-Heimspiel gegen den HC Empor Rostock
Bild: Rainer Coordes

Am vergangenen Sonntag trafen die Hildesheimer Handballer in eigener Halle auf das Team vom Handball Hannover-Burgwedel. Das Spiel war von einigen individuellen Fehlern belastet, die Führung gaben die Hausherren aber über die meiste Spielzeit nicht ab. Am Ende trennten sich die beiden Teams beim Stand von 32:26 für die Gastgeber. 

Den ersten Treffer im Derby erzielte Antonio Sario für die Hausherren. Lange ließ der Ausgleich jedoch nicht auf sich warten, denn die Gäste glichen schnell aus. In den nächsten Minuten glänzten die HC-Einträchtler mit einem Gegenstoßtor und konsequentem Abschluss im Positionsspiel, sodass die Anzeigetafel in der siebten Minute einen zwei Tore Vorsprung (4:2) anzeigte. Leon Krka parierte schon früh einen Strafwurf. Beim Stand von 6:2 zogen die Gäste das taktische Mittel von sieben Feldspielern und einem leeren Tor. Zwar konnten im Angriff Treffer erzielt werden, jedoch nutzen die HC-Einträchtler das leere Tor blitzschnell und stellten den gewohnten Abstand wieder her. In der 13. Minute setzte sich der Gastgeber über 7:3, 8:4 und 9:5 zum 10:5 ab, was der Gästetrainer zum Anlass für eine Auszeit nahm. Diese schien auch gewirkt zu haben, der Handball Hannover-Burgwedel verkürzte auf drei Tore (10:7) und konnte diesen Rückstand über 11:8 und 12:9 halten. Beim 13:10 und knapp zehn Minuten vor der Halbzeit bat HC-Trainer Jürgen Bätjer sein Team zum kurzen Gespräch. Zwar konnten die Hausherren auf 14:10 erhöhen, jedoch schlichen sich in den folgenden Minuten individuelle Fehler ein. Zur Folge hatte dies, dass die Gäste vom Handball Hannover-Burgwedel knapp drei Minuten vor Schluss der ersten Hälfte den Anschlusstreffer zum 14:13 einnetzten. Beim Stand von 16:15 ging es zur Pause in die Kabinen. 

Die zweite Halbzeit startete mit einem Torerfolg der Gäste und somit dem 16:16 Ausgleich. Ab der 36. Minute schlug dann jedoch die Zeit der Hildesheimer. Über 18:17 und 19:17 zogen die Hausherren mit 20:17 innerhalb zwei Minuten auf drei Tore weg. So richtig abschütteln ließen sich die Gäste jedoch nicht, sodass sich die folgenden Minuten ausgeglichen gestalteten und der Abstand von drei Toren konstant gehalten wurde. Grund hierfür waren unter anderem wieder die individuellen Fehler und Fehlwürfe aber auch gute Torhüterparaden auf beiden Seiten. Zehn Minuten vor Schluss konnte aber vor allem der gastgebende HC sein Spiel stabilisieren und sprichwörtlich schien der „Knoten geplatzt“ zu sein. Über 23:20 und 25:20 spielten sich die Hausherren die Führung zum 26:20 raus. Das schien den HC-Einträchtlern am Ende aber noch nicht zu reichen, sodass beim Stand von 29:21 die höchste Führung des Spiels gefeiert werden konnte. Viel änderte sich am Spielstand in den letzten fünf Minuten nicht mehr, außer dass die Führung von acht Toren nicht bis zum Schlusssignal gehalten werden konnte. So trennten sich die beiden Teams beim Stand von 32:26. Durch den Sieg bleiben die Hildesheimer Handballer weiterhin auf dem zweiten Tabellenplatz. „Wir haben das zur Halbzeit schon unnötig spannend gemacht. Das ist eine Einstellungssache, gerade in der ersten Halbzeit. Wir haben uns in der zweiten Halbzeit gut rausgerettet, aber unterm Strich war das zu wenig von uns“ lässt Moritz Schade das Spiel Revue passieren.

 

Eintracht – Handball Hannover-Burgwedel 32:26 (16:15)

HC Eintracht: Konstantin Madert, Leon Krka (1) - Juan Antonio Sario Viciano (6), Sören Kress, Lukas Schieb (3), Marko Matic (2), Jonas Richardt (2), René Gruszka (4), Jakub Tonar (1), Martin Schmiedt, Nikolaos Tzoufras (5), Lothar von Hermanni (7/4), Moritz Schade (1), Jan Winkler (2), Eimantas Grimuta

Handball Hannover-Burgwedel: Leon Bloch, Eric Frommeyer, Dominic Olms, Corven Krenke (5), Christopher Czens, Johannes Marx (1), Lukas Linderkamp, Marius Kastening, Lennart Koch (1), Maximilian Kirchhoff (1), Julius Hinz (2/2), Steffen Schröter (2), Marc Godon (10), Philip Reinsch (2), Lasse Intemann (1), Steffen Dunekacke (1)

Schiedsrichter: David Große / Maik Hornuff

Zeitstrafen: HC Eintracht 3 (Schade, Winkler, Richardt) – Handball Hannover-Burgwedel 1 (Koch)

Siebenmeter: HC Eintracht 4/5  – Handball Hannover-Burgwedel 2/3 

Rote Karten: -

Zuschauer: 801

Spielfilm: 1:1, 3:2, 5:2, 7:3, 8:5, 10:5 (Time-Out Handball Hannover-Burgwedel / 13), 10:7, 11:8, 12:9, 13:10 (Time-Out HC Eintracht Hildesheim / 22), 14:11, 15:13, 16:15 (HZ), 17:17, 19:17, 10:17 (Time-Out Handball Hannover-Burgwedel / 39), 21:18, 22:19, 23:19 (Time-Out Handball Hannover-Burgwedel / 48), 24:20, 26:20, 27:21 (Time-Out HC Eintracht Hildesheim / 53), 29:21, 29:22 (Time-Out HC Eintracht Hildesheim / 56), 30:23, 31:24, 31:25, 32:26