05. Dezember 2021

Hildesheim gewinnt Rückspiel beim SV 04 Plauen-Oberlosa

Hildesheim punktet auswärts

Eintracht-Heimspiel gegen den HC Empor Rostock
Bild: Stephan Dürdoth

Hildesheim gewinnt Rückspiel beim SV 04 Plauen-Oberlosa

Vor leeren Rängen und ohne Moritz Schade, Sören Kress und René Gruzska gastierte der HC Eintracht Hildesheim beim Tabellenschlusslicht SV 04 Plauen-Oberlosa. Die anfänglichen Schwierigkeiten im Angriffsspiel wurden über den Verlauf des Spiels abgelegt und die Führung lag so gut wie durchgehend bei den Gästen aus Hildesheim. Nach 60 gespielten Minuten nahmen die HC-Einträchtler mit einem 28:21 Sieg zwei Punkte mit nach Hause. 

So richtig rund liefen die ersten Minuten der Begegnung zwischen dem HC Eintracht Hildesheim und dem SV 04 Plauen-Oberlosa nicht. Zwar wiesen die HC-Einträchtler eine starke Abwehr- und Torwartleistung vor, jedoch konnten sich die Gäste nicht in der Angriffsposition belohnen. Erst nach knapp sieben Minuten konnten die HC-Einträchtler zum 2:0 einnetzen. Es klappte jedoch auch weiterhin nicht alles in der HC-Angriffsreihe, sodass die Gastgeber nach einer Viertelstunde den 5:5 Ausgleich feierten. Das war vor allem gar nicht im Sinne von Hildesheims Lothar von Hermanni, der durch zwei Treffer die Führung zurückholte (5:7). Trainer Jürgen Bätjer sah zehn Minuten vor der Halbzeitpause Gesprächsbedarf und legte die grüne Karte zur Auszeit. Die Worte schienen gewirkt zu haben, denn vor allem in den Abschlüssen agierten die Hildesheimer deutlich konsequenter, sodass sich die Gäste über 9:5, 10:6 und 12:8 kurz vor der Halbzeit mit 13:8 absetzen konnten. Einmal feierten die Hausherren vom SV 04 Plauen-Oberlosa noch einen Torerfolg, bevor die Sirene zur Halbzeitpause ertönte.

Nicht nur der letzte Treffer, sondern auch der erste Treffer in der zweiten Halbzeit ging auf das Konto der Gastgeber aus Plauen-Oberlosa. Dann jedoch schlugen die Minuten der HC-Einträchtler. Durch einen 5:0 Lauf aus Sicht der Hildesheimer, setzen sie sich zum 18:10 weiter ab, sodass der Gästetrainer zur Auszeit bat. In den darauffolgenden Minuten schlichen sich erneut individuelle Fehler im Angriffsspiel der Hildesheimer ein, was nun wiederum Trainer Jürgen Bätjer zur Auszeit zwang. Auch diese zeigte ihre Wirkung, wenig später war der Vorsprung auf 20:11 angewachsen. Dieser Vorsprung wurde im weiteren Spielverlauf gehalten. Sieben Minuten vor Schluss erspielten sich die Hildesheimer beim 26:16 die erste zehn-Tore-Führung und somit den höchsten Abstand des Spiels. Bis zum Schluss konnte dieser jedoch nicht gehalten werden, denn fünf Minuten vor Spielende verkürzten die Gastgeber auf 20:27. Viel passierte bis zum Schlusspfiff der Begegnung nicht mehr, sodass sich die beiden Teams beim Stand von 28:21 für den HC die Hand reichten. 

„Das war ein ungefährdeter Sieg, wir waren die ganze Zeit in Führung. Das war ein souveräner Sieg nach einer schwierigen Woche. Die zwei Punkte nehmen wir also mit. Jetzt folgt die Konzentration auf das Derby gegen den HSV Hannover und dann machen wir den nächsten Schritt“ sagte Trainer Jürgen Bätjer nach dem Spiel.

Damit stehen die Hildesheimer Handballer mit 18:2 Punkten auf dem dritten Tabellenrang, was aber auch mit der geringeren Gesamtspielanzahl zusammenhängt. Kommende Woche treffen die HC-Einträchtler zuhause auf den HSV Hannover. Das Spiel findet mit Zuschauern unter der 2G-Plus-Regelung statt. Wer bereits eine Booster-Impfung gegen den Corona-Virus erhalten hat, ist von der Testpflicht ausgenommen. Es gilt eine FFP2-Maskenpflicht sowie Abstandspflicht in der gesamten Arena, sowie am Sitzplatz. Der HC Eintracht Hildesheim stellt ab 14:30 Uhr ein Testzentrum vor der Arena bereit. Tickets können auf der Geschäftsstelle zu den gewohnten Öffnungszeiten Montags & Freitag 10:00 - 13:00 Uhr, Mittwoch von 14:00 - 17:00 Uhr und am Heimspielwoche am Samstag von 10:00 - 11:00 Uhr erworben werden, sowie online unter www.hceintracht-hildesheim.de. 

 

SV 04 Plauen-Oberlosa – HC Eintracht Hildesheim 21:28 (9:13)

HC Eintracht: Konstantin Madert, Leon Krka - Juan Antonio Sario Viciano, Lukas Schieb (2), Marko Matic (4), Jonas Richardt (2), Sotiris Sarafis, Jakub Tonar (4), Martin Schmiedt (2), Nikolaos Tzoufras (1), Kay Behnke (3) Lothar von Hermanni (9/3), Jan Winkler (1), Eimantas Grimuta

SV 04 Plauen-Oberlosa: Erik Petzoldt, Benas Vaicekauskas, Max Flämig, Dziugas Jusys, Rico Englert, Linus Roth, Jan Skalda (1), Carsten Märtner (3), Philip Trommer-Ernst, Florian Wokan (1), Ladislav Brykner (5), Paul Richter (2), Sebastian Duschek, Louis Hertel (2), Jakub Kolomaznik (5), Sebastian Naumann (2/1)

Schiedsrichter: Niklas Majstrak / Max Reimann

Zeitstrafen: HC Eintracht 3 (Sario, Matic, Richardt, Schmiedt, Grimuta) – SV 04 Plauen-Oberlosa 3 (Wokan, Kolomaznik)

Siebenmeter: HC Eintracht 3/3  – SV 04 Plauen-Oberlosa 1/2 

Rote Karten: -

Zuschauer: -

Spielfilm: 0:1, 1:3, 3:5, 5:5, 5:7 (Time-Out HC Eintracht Hildesheim / 20), 5:9, 7:11, 9:13 (HZ), 17:17, 19:17, 10:17 (Time-Out Handball Hannover-Burgwedel / 39), 10:14, 10:16, 10:18 (Time-Out SV 04 Plauen-Oberlosa / 38), 11:18 (Time-Out HC Eintracht Hildesheim / 40), 11:20, 13:22, 15:24, 17:27, 19:27, 21:28