24. August 2021

HC Einträchtler gewinnen zuhause gegen Zweitligisten

28:22 im Testspiel gegen Dessau-Rosslauer HV 06

Eintracht-Heimspiel gegen den HC Empor Rostock
Bild: Stephan Dürdoth

Im letzten Testspiel in der Volksbank Arena traf der HC Eintracht Hildesheim am heutigen Dienstagabend um 19:30 Uhr auf den Zweitligisten des Dessau-Rosslauer HV 06. Über 60 Minuten zeigten die HC-Einträchtler Höhen und Tiefen, konnten am Ende jedoch mit 28:22 ihr vorletztes Testspiel gewinnen.

 

Zur Freude der rund 100 Zuschauer konnten bis auf Jakub Tonar alle zuletzt angeschlagenen HC-Einträchtler auf der Spielerbank Platz nehmen. Auch Moritz Schade zeigte sich wieder in bester Spiellaune. Trotz dass der Abwehrspezialist nach fünf Wochen Verletzungspause wieder im Mittelblock für Ordnung sorgen konnte, kam die HC-Abwehr nur bedingt ins Spiel. Trotzdem baute sich das Heimteam bis zur 10. Minute eine zwei Tore Führung (6:4) auf, welche Konstantin Madert knapp zwei Minuten später am Siebenmeterpunkt festhielt. Nach 15 Minuten Spielzeit bat Trainer Jürgen Bätjer beim Stand von 8:6 zur Auszeit. Zehn Minuten vor der Halbzeit (10:8) erkämpfte sich Kreisläufer Niko Tzoufras gegen drei Dessauer einen Strafwurf, welcher jedoch nicht nach HC-Wünschen im Netz landete. Auch den kurz darauffolgenden Tempogegenstoß konnte nicht im Dessauer Tor eingenetzt werden. Aber auch die Gäste kamen am HC-Schlussmann Niklas Mellmann nicht vorbei. Der 18-jähriger kam gegen den Zweitligsten für Leon Krka zum Einsatz, der an diesem Abend die Unibank drückte.  Beinah fünf Minuten gab es keinen Wechsel auf der Anzeigetafel. Erst in der 25. Minute trafen die Gäste zum 10:9 Anschlusstreffer vom Punkt, kurz darauf stellte Lothar von Hermanni wieder den vorherigen Abstand von zwei Toren her. Dann schlugen die Minuten des HC-Youngstars Niklas Mellmann. Während seine Vordermänner in der Abwehr nun deutlich besser ins Spiel kamen, fischte er eins ums andere den Dessauern die Bälle weg. Damit hörte der HCler mit Ausnahme von einem Tor auch bis zur Halbzeitpause nicht auf, zudem passte er butterweiche Pässe über die komplette Halle zum Tempogegenstoß. Auch die Feldspieler konnten ihre Fehlerqoute jetzt deutlich senken, sodass es für die HCler Schlag auf Schlag zum 15:10 Halbzeitstand ging.

 

Zum Beginn des zweiten Durchgangs ging es weiter wie es aufhörte. Diesmal nagelte Konstantin Madert das HC-Tor zu und die Abwehrreihe arbeitete aggressiv. Ein schnelles Tor und die HC-Einträchtler erhöhten auf 16:10. Dass der Vorsprung nicht weiter ausgebaut wurde, lag diesmal am Dessauer Hüter, beim Stand von 16:11 (35. Minute) zückte Trainer Jürgen Bätjer die Grüne Karte. Neu sortiert ging es über 17:11 und 18:12 zur sieben Tore Führung (20:13). Der richtige Moment für eine kurze Absprache, dachte sich an dieser Stelle Dessaus Trainer Uwe Jungandreas und bat sein Team zum einminütigen Gespräch. Eine Minute die gewirkt zu haben scheint, über 20:14 und 20:16 verkürzten die Gäste auf einen vier Tore Rückstand. Zwar waren darauffolgend erst Martin Schmiedt, dann Sören Kress erfolgreich vor dem Dessauer Tor, die individuellen Fehler ließen jedoch bis zum 23:19 keinen höheren Vorsprung zu. Stattdessen verkürzten die Gäste zehn Minuten vor Spielende weiter auf drei Tore, sodass das HC-Trainerteam nochmals die Notwendigkeit der Auszeit sah. In den letzten sieben Minuten ging es über 24:20, 25:21 und 26:22 zum 28:22 Endstand für die Einträchtler.

 

„Das ist nur ein Vorbereitungsspiel, das hängen wir nicht zu hoch. Der Gegner war auch platt vom harten Training.“, sagt Jürgen Bätjer nach dem Sieg gegen den Zweitligisten aus Dessau. „Ich freue mich, dass Moritz wieder einen guten Einstieg hatte. Ich freue mich, dass wir unterschiedliche Abwehrformationen spielen konnten im Innenblock und keinen Bruch hatten. Ich freue mich, dass Lukas in einer schwierigen Phase das Spiel im Griff hatte und wir das Ding nach Hause bringen konnten. Und zu Letzt freue ich mich, dass Niklas Mellmann mitspielen konnte und auch ein paar Paraden hatte.“, zeigt sich der Headcoach zufrieden.