23. Dezember 2021

HC Eintracht geht als zweitbestes Team in die Winterpause

Hildesheimer Handballer gewinnen gegen Youngsters aus Leipzig

Eintracht-Heimspiel gegen den HC Empor Rostock
Bild: Rainer Coordes

Zu ungewohnter Zeit und kurz vor Weihnachten trafen die Handballer des HC Eintracht Hildesheim in heimischer Halle am heutigen Mittwochabend auf die Youngsters des Bundesligisten SC DHfK Leipzig. Über weite Strecken des Spiels behielten die Hausherren die Oberhand. Lediglich zu Beginn der Partie konnten die Leipziger in Führung gehen. Am Ende machte sich das Team um Trainer Jürgen Bätjer mit dem 30:22 Heimsieg ihr ganz eigenes Weihnachtsgeschenk. Damit sind die HC’ler zum Jahresende hinter der HSG Konstanz staffelübergreifend nach Minuspunkten das zweitbeste Team aller 82 Drittligisten. 

Den besseren Start erwischten die Gäste aus Leipzig. Nach knapp neun Minuten gingen die SC-Youngsters mit 5:3 in Führung. Vier Minuten später feierten die HC-Fans den 5:5 Ausgleich durch Lukas Schieb. Nach knapp einem Viertel der Spielzeit schickten die Unparteiischen erst Eintrachts Jonas Richardt und kurz darauf Moritz Schade für zwei Minuten auf die Bank. Man sollte meinen, dass das vor allem die Zeit der Gäste war, es waren aber die HC’ler, die erst durch Jan Winkler und kurz darauf durch Lothar von Hermanni mit zwei Toren in Führung (9:7) gehen konnten. Daraufhin ging es Schlag auf Schlag. Über 10:8 und 12:8 zwangen die Hildesheimer den Gästetrainer nach dem Treffer zum 13:8 zur Auszeit. Die nächsten Minuten waren auf beiden Seiten vor allem durch Lattentreffer geprägt. Aber auch Eintrachts Konstantin Madert und Leipzigs Torhüter Michael Hoppe glänzten immer wieder durch Paraden. Gästetrainer Matthias Albrecht konnte seit seiner letzten Auszeit kein weiteres Tor für sein Team feiern und zog angesichts eines 8:15 Rückstandes erneut die Grüne Karte. Diesmal schien er die richtigen Worte gefunden zu haben, denn nach über zehn Minuten ohne Torerfolg trafen die Gäste zum 15:9. Bis zum Halbzeitsignal stellten die Hildesheimer den sieben Tore Abstand wieder her und verabschiedeten sich somit beim 16:9 in die Kabine. 

Auch in den zweiten Abschnitt starteten die Leipziger besser und verkürzten zum 11:16. Daraufhin machten die Hausherren jedoch da weiter, wo sie in der ersten Halbzeit aufgehört hatten und setzen sich mit 18:11 ab. Über die meiste Zeit der zweiten Halbzeit hielt sich der Abstand von sieben Toren zwischen den HC’lern und den Gästen aus Leipzig. Die Hausherren wollten den 766 Zuschauern jedoch kurz vor Weihnachten noch ein Geschenk auf handballerische Weise schenken und erhöhten 15 Minuten vor Schluss auf 25:17. Die restliche Spielzeit der zweiten Hälfte wechselte der HC-Vorsprung immer wieder von acht auf sieben und wieder auf acht Tore. Vor allem als René Gruszka nach seiner Coronainfektion das erste Mal zurück auf die Platte kam, applaudierten die HC-Fans. Kurz Danach wurde auch das 30. Tor zum 30:21 und damit die höchste Führung des Spiels mit Applaus belohnt. Nach 60 Minuten Spielzeit trennten sich die beiden Teams mit 30:22 und verabschieden sich aus dem Jahr 2021. 

 

Zwar stehen die Hildesheimer Handballer aufgrund der fehlenden Spiele im Vergleich zum TUS Vinnhorst auf dem zweiten Tabellenrang der Staffel C, betrachtet man jedoch nur die Minuspunkte platzieren sich die HC’ler hinter der HSG Konstanz staffelübergreifend auf dem zweiten Platz. Somit gehören die Handballer aus Hildesheim zum jetzigen Zeitpunkt zu den gewünschten zwei aus 82 Teams. Das #Projekt2aus82 läuft daher aktuell nach Plan. Weiter geht es für die HC-Einträchtler am 11. Januar 2022 um 20:00 bei den heutigen Gästen aus Leipzig. 

 

HC Eintracht Hildesheim – SC DHfK Leipzig 30:22 (16:9)

HC Eintracht: Konstantin Madert, Leon Krka – Antonio Sario (3), Lukas Schieb (2), Marko Matic (6), Jonas Richardt (1), René Gruszka, Jakub Tonar, Martin Schmiedt (1), Nikolaos Tzoufras (1), Kay Behnke (1), Lothar von Hermanni (9/4), Moritz Schade (1), Jan Winkler (4), Eimantas Grimuta (1)

SC DHfK Leipzig II: Michael Hoppe,  Philipp Seidemann, Lasse Kock, Paul Bones (1), Nils Greilich (1), Finn Leun (1), Staffan Peter (2/1), Jakob-Jannis Leun, Elias Gansau (3), Joshua Saleh  (3), Jonas Hönicke (5), Clemens Uhli (1), Franz Häcker, Niklas Seifert (3), Hendrik Hanemann (2)

Schiedsrichter: Christian Dux / Bennett Follmert

Zeitstrafen: HC Eintracht 6 (Sario, 2x Richardt, Tonar, Schade, Winkler) – SC DHfK Leipzig II 3 (Bones, Gansau, Hanemann)

Siebenmeter: HC Eintracht 4/5 – SC DHfK Leipzig II 1/1

Rote Karte: -

Zuschauer: 766

Spielfilm: 0:1, 2:2, 4:5, 7:6, 9:7, 10:8 (Time-Out HC Eintracht Hildesheim / 19), 12:8 (Time-Out SC DHfK Leipzig II / 21) 13:8, 15:8 (Time Out SC DHfK Leipzig II / 28), 16:9 (HZ), 16:10, 19:11, 20:13 (Time-Out HC Eintracht Hildesheim / 41), 21:15, 23:16, 25:17, 25:19 (Time-Out HC  SC DHfK Leipzig II / 52), 27:19, 28:20, 30:21, 30:22