11.01.26

Kantersieg zum Start ins neue Handballjahr

Was für ein Start ins neue Handballjahr! Mit dem 42:25 Sieg gegen den SV Plauen-Oberlosa hat unsere Mannschaft nicht nur einen überzeugenden Kantersieg gelandet, sondern auch erfolgreich Revanche für die Hinspielniederlage genommen. Rund 1000 Zuschauer hatten am Sonntag trotz winterlicher Verhältnisse den Weg in die Sparkassen Arena gefunden. Sie sahen nach einer ausgeglichenen Anfangsviertelstunde eine phasenweise wie entfesselt aufspielende Eintracht Mannschaft, die das Spiel mit dem 21:12 bereits zur Pause für sich entschieden hatte. Der MTV Braunschweig setzte sich am Sonntag mit 29:24 gegen die Sportfreunde durch.

Zwei Niederlagen hatte unsere Mannschaft in der Hinrunde kassiert, eine davon gegen die Gäste aus Sachsen. Nun war also Revanche angesagt, was eindrucksvoll gelang. Unser Trainerteam setzte zum Spielbeginn auf die Rückraumreihe mit Piet Möller zwischen Matteo Ehlers und Florian Billepp und im Tor auf Jan Wesemann. Nachdem Tjark Jonas, der diesmal den Vorzug vor Henning Stoehr bekam, die erste glasklare Chance versiebt hatte, trafen die Gäste zum 1:0. Florian Billepp glich aber sofort aus. In der Anfangsphase sahen die Zuschauer eine ausgeglichene Partie, in der die Gäste jeweils vorlegten. Nach zehn Minuten hieß es 5:5, die Sachsen stellten bis dahin wie im Hinspiel eine gut funktionierende Mannschaft, die hinten gut zupackte und vorne konzentriert abschloss. In der 14. Minute traf Florian Billepp mit seinem Treffer zum 8:7 zur ersten Führung unserer Mannschaft, die kurz vorher noch 5:7 hinten gelegen hatten. Mit einem 6:0-Lauf schaffte sich unser Team innerhalb von sechs Minuten mit dem 11:7 bis zur 16. Minute ein sicheres Polster, ehe Plauens Trainer Brykner die erste Auszeit nahm. Im Angriff gelang es unseren Spielern jetzt immer wieder in die Tiefe der gegnerischen Abwehr einzudringen. Die Gäste konnten diese Aktionen oft nur durch harte Fouls stoppen, was Zeitstrafen und Siebenmeter zur Folge hatte. So konnte der jeweils durchgebrochene Matteo Ehlers mehrfach nur siebenmeterreif gestoppt werden. Piet Möller verwandelte alle fünf Siebenmeter in der ersten Halbzeit sicher. In der Defensive gelangen jetzt immer wieder Ballgewinne, was schnelles Umschaltspiel ermöglichte. Eine Minute vor der Halbzeit traf Tjark Jonas mit seinem dritten Tor zum 20:11. Mit einem vorentscheidenden 21:12 Vorsprung ging es wenig später in die Kabine zur Halbzeitpause. Zu Beginn des zweiten Abschnitts rückte Henning Stoehr für Tjark Jonas in die Mannschaft, Lukas Quedenbaum kam für Péter Szmetán. Wie auch in Hälfte eins verliefen die Anfangsminuten ausgeglichen. In der 36. Minute traf Hendrik Hanemann zum 23:13 und damit zur ersten zehn-Tore-Führung der Partie. Trainer Daniel Deutsch ließ den angeschlagenen Jakub Tonar auf der Bank, dafür erhielt Jorit Reshöft jetzt Einsatzzeiten. Die Gäste hatten sichtliche Probleme mit der schnellfüßigen und offensiven Abwehrarbeit unserer Mannschaft, die immer wieder den Ball eroberte und in den Gegenstoß ging. Henning Stoehr nutzte seine Torchancen, in der 40. Minute hieß es 26:16 aus unserer Sicht. Mit einer spektakulären Doppelparade sorgte Jan Wesemann in der 43. Minute für Stimmung auf den Rängen. Zu Beginn der Schlussviertelstunde traf „Ernie“ Quedenbaum zum 30:19. Fünf Minuten später war die Führung zum 34:19 ausgebaut. In der 51. Minute versuchte Plauens Coach Ladislav Brykner in einer Auszeit, ein sich anbahnendes Debakel seiner Mannschaft, die bereits 20:35 im Hintertreffen lag, zu verhindern. Erneut war es Jan Wesemann, der für einen Höhepunkt in der Schlussphase sorgte. Nach einem schweren Kopftreffer parierte er den folgenden Siebenmeter des Plauener Matev Kunst bravourös. Die Gäste waren längst chancenlos und hatten trotz des nicht nachlassenden Einsatzes nicht mehr viel entgegenzusetzen. Der 40. Treffer unserer spielfreudigen Mannschaft ging auf das Konto von Robin Müller. Am Ende hieß es 42:25, der Start ins neue Jahr war mit dem Kantersieg eindrucksvoll gelungen. Barcelonas Co-Trainer Thomas Svensson, der die Partie auf der VIP-Tribüne verfolgt hatte, ließ sich anschließend mit unseren beiden Torhütern und Geschäftsführer Ralf Weber ablichten. Am kommenden Sonnabend muss unsere Mannschaft bei den Berliner Jungfüchsen antreten. Der Fanclub ‚Hölle 39‘ setzt zu diesem Spitzenspiel einen Fanbus ein. Abfahrt ist am Sonnabend um 12.00 Uhr von der Sparkassen Arena, Anmeldungen sind über die Webseite der Hölle 39 möglich.      

 

HC Eintracht – SV Plauen-Oberlosa 42:25 (21:12)

HC Eintracht: Jan Wesemann, Leon Krka – Piet Möller (10/6), Jorit Reshöft (2), Robin Müller (4), Péter Szmetán (1), Petar Juric (1), Philipp Wäger (1), Henning Stoehr (6), Jakub Tonar, Hendrik Hanemann (3), Lukas Quedenbaum (5), Tjark Jonas (4), Matteo Ehlers, Florian Billepp (5)

SV Plauen-Oberlosa: Patryck Foluszny, Henric Ebert — Matevz Kunst (7/1), Libor Hanisch (1), Teo Jezernik (1), Leos Petrovsky (2), Patrick Chobot (3), Franz Schauer (2), Roman Becvar (1), Aleksandr Olkowski (3), Johann Niklas Malta, Petar Puljic (2), Sebastian Naumann (3/1)

Schiedsrichter: Peter Abel und Christian Herpolsheimer

Zeitstrafen: HCE 3 (2 x Müller, Reshöft) – Plauen: 5 (2 x Becvar, 2 x Hanisch, Schauer)

Siebenmeter: HCE 6/6 – Plauen: 4/2 (Nauman und Kunst scheitern an Wesemann)  

Zuschauer: 1035

Spielfilm: 0:1, 1:1, 1:2, 1:3, 2:3, 3:3, 3:4, 4:4, 4:5, 5:5 (10.), 5:6, 5:7, 6:7, 7:7, 8:7, 9:7, 10:7 (15.), 11:7 (Auszeit Plauen/16.), 11:8, 12:8, 13:8, 14:8, 14:9, 15:9, 16:9, 17:9, 17:10, 17:11, 18:11, 19:11, 20:11, 20:12 (Auszeit HC/30.), 21:12 (Hz.), 21:13, 22:13, 23:13 (36.), 23:14, 24:14, 24:15, 25:15, 25:16, 26:16 (40.), 27:16, 27:17, 28:17 (Auszeit Plauen/44.), 28:18, 29:18, 29:9, 30:19, 31:19, 32:19, 33:19, 34:19, 34:20, 35:20 (Auszeit Plauen/51.), 35:21, 36:21, 37:21, 37:22, 38:22, 39:22, 40:22, 40:23, 40:24, 41:24, 42:24, 42:25 

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