07.01.26
Gegen Plauen-Oberlosa soll die Revanche gelingen
Mit dem Heimspiel gegen den SV 04 Plauen-Oberlosa startet unsere Mannschaft am Sonntag um 17.00 Uhr in der Sparkassen Arena ins Handballjahr 2026. Nach der Hinspielniederlage will unser Team am Sonntag Revanche nehmen und die ersten beiden Heimpunkte des Jahres einfahren. Die Konkurrenz aus Braunschweig hat die Söhrer Sportfreunde zu Gast und der EHV Aue spielt beim abstiegsbedrohten Oranienburger HC, während der HC Empor Rostock noch spielfrei ist. Punktverluste der Hauptkonkurrenten im Kampf um die begehrten Plätze in der Aufstiegsrunde sind demnach nicht zu erwarten, was die Bedeutung des ersten Heimspiels der Rückrunde aus Sicht unserer Mannschaft noch einmal steigert. Ein guter Start in die Rückrunde sorgt für weiteres Selbstvertrauen und gute Stimmung. Das Team hofft auf die Unterstützung von den Rängen, Tickets gibt im Ticketshop auf unserer Webseite, zu den Öffnungszeiten auch in der Geschäftsstelle an der Pappelallee und natürlich an der Abendkasse, die am Sonntag wie immer um 15.30 Uhr öffnen wird. Unterdessen plant der Fanclub ‚Hölle 39‘ zum Auswärtsspiel bei den Berliner Jungfüchsen am Sonnabend, dem 17.Januar einen Fanbus einzusetzen, um unser Team beim aktuellen Tabellenführer lautstark zu unterstützen. Abfahrt ist am Sonnabend um 12.00 Uhr von der Sparkassen Arena, Anmeldungen sind am Sonntag am Fanclubtisch in der Halle oder über die Webseite der Hölle 39 möglich.
Fans und Verantwortliche blicken gespannt auf den Start unserer Mannschaft ins neue Handballjahr. Der Punktspielauftakt der aktuellen Saison ist noch in schlechter Erinnerung, die nicht eingeplante Niederlage im Hinspiel in Plauen hatte damals für Enttäuschung gesorgt. Danach aber haben Philipp Wäger und Co allerdings eine Serie von neun Siegen in Folge hingelegt und stehen zum Start in die Rückrunde auf dem zweiten Tabellenplatz. Damit sind sie auf dem besten Weg, den Sprung in die Aufstiegsspiele zu realisieren, zumal sich der aktuelle Spitzenreiter gar nicht für diese Spiele qualifizieren kann. Dazu allerdings müssen zunächst alle Heimspiele möglichst gewonnen werden, schließlich stehen auch auswärts noch ganz schwere Spiele an. Nicht nur der MTV Braunschweig, vielmehr auch der EHV Aue und der HC Empor Rostock warten nur auf Ausrutscher unserer Mannschaft. Auch unter diesem Gesichtspunkt kommt dem Jahresauftakt eine besondere Bedeutung zu. Beim Trainingsauftakt nach der Weihnachtspause fehlte der erkrankte Jakub Tonar. Alle anderen Spieler absolvierten morgens eine Trainingseinheit und nachmittags ein Vorbereitungsspiel gegen den Northeimer HC. Gegen den Regionalligisten von Trainer Jürgen Bätjer gelang ein ungefährdeter 45:27 (21:14) Erfolg, bei dem bis auf Luca Hopfmann alle Spieler zum Einsatz kamen. Florian Billepp, dem zuletzt gute Form zu bescheinigen war, meldete sich zum Wochenbeginn krank und verpasste einige Trainingseinheiten. Sonntag nun wird es ernst, mit den Gästen aus Sachsen jedenfalls hat unser Team noch eine Rechnung offen. „Eine zusätzliche Motivation dürfte sich für Sonntag erübrigen, die Spieler wollen die Scharte vom Hinspiel auswetzen. Aber wir sind gewarnt und wollen uns nicht noch einmal böse überraschen lassen gegen einen kämpferisch immer sehr starken Gegner“ blickt unser Chefcoach Daniel Deutsch auf die Partie am Sonntag voraus.
Der SV Plauen-Oberlosa hat die Hinrunde auf Rang zehn der Tabelle beendet. Mit 12:18 Punkten steht man somit zwar im Mittelfeld, liegt aber auch nur vier Zähler vor dem ersten Abstiegsplatz. Im Team von Trainer Ladislav Brykner ist Matevz Kunst mit bisher 110 Feldtoren mit Abstand bester Torschütze, aber auch Tim Stäglich, Sebastian Naumann und Libor Hanisch gehörten in der Hinrunde zu den erfolgreichsten Plauener Werfern. Insgesamt kommt mit dem ersten Gegner des Jahres eine kampfstarke und unbequeme Mannschaft in die Sparkassen Arena, die unsere Spieler bereits einmal unangenehm überrascht hat. Mit bisher 67 Zeitstrafen und schon fünf roten Karten belegen die Sachsen in der Strafenstatistik der Nord-Ost Staffel zur Saisonhalbzeit Rang zwei, unser Team kann sich also auf eine harte Auseinandersetzung zum Jahresbeginn einstellen.

Lars Rühmland neu im Beirat des HC
