15.03.26

Eintracht mit überzeugendem 38:29-Auswärtssieg in Leipzig

Es war ein sicherer und überzeugender Auftritt des HC beim Tabellenletzten in Leipzig. Vor der Kulisse von 70 Zuschauern, davon fast die Hälfte aus Hildesheim, gab es in der Sportoberschule von Leipzig mit dem 38:29 (15:14)-Auswärtssieg den zweiten Erfolg in Serie.

Damit wahrte die Deutsch-Sieben die Minichance auf einen Tabellenplatz zur Teilnahme an den Aufstiegsspielen. Sowohl Braunschweig als auch Aue gaben sich in ihren Spielen keine Blöße und verließen die Halle als Sieger. Söhre schaffte im Heimspiel gegen Oranienburg trotz einer 25:23-Führung kurz vor Schluss nur ein 25:25-Unentschieden und lässt damit einen wichtigen Punkt gegen den Tabellennachbarn im Abstiegskampf liegen.

Wechselhafter erster Durchgang

Eintracht begann im Angriff mit Stoehr, Wäger, Piet Möller, Hanemann, Billepp und Quedenbaum. In der Abwehr kam Juric für Möller, der angeschlagen in die Partie ging. Mit Jan Wesemann im HC-Tor und einer guten Abwehrarbeit verlief das Spiel – geprägt von guten Paraden auf beiden Seiten – bis zur 12. Spielminute ausgeglichen. Hinzu kam die Tatsache, dass der Goalgetter der Leipziger, Franz Häcker, fehlte.

Mit einem Treffer von Quedenbaum ging die Eintracht beim Stand von 8:7 erstmals in Führung. Trotz einer Zeitstrafe gegen Wäger zog das Team mit Treffern von Juric und zweimal Hanemann nach 18 Spielminuten auf 11:7 davon. Es folgte ein Team-Time-Out (TTO) durch Leipzig-Trainer Albrecht. Piet Möller verwandelte in der 24. Spielminute einen Siebenmeter zur 13:10-Führung. Die Zeitstrafe gegen Tjark Jonas nutzten die Hausherren jedoch und kamen zum 13:12-Anschluss. Piet Möller erhielt bereits die dritte Zeitstrafe für die Eintracht im ersten Durchgang, und 20 Sekunden vor der Halbzeit erzielten die Leipziger durch Sandeck den Ausgleich zum 14:14. Jonas gelang jedoch drei Sekunden vor dem Pausenpfiff der Führungstreffer zur 15:14-Pausenführung.

Vorentscheidung nach der Pause

Nach dem Seitenwechsel erwischte die Deutsch-Sieben einen Traumstart. Durch Tore von Quedenbaum, Jonas und Billepp zog der HC nach 32 Spielminuten auf 18:14 davon, woraufhin Leipzig-Trainer Albrecht bereits früh ein weiteres TTO nehmen musste. Der für den Siebenmeter eingewechselte Leon Krka hielt im Anschluss einen Wurf des Leipzigers Zimmermann. Reshöft und Hanemann erhöhten den Vorsprung kurz darauf auf 20:15. Nach einem Gegentreffer bat HC-Trainer Deutsch seine Mannschaft zur Teambesprechung.

Es entwickelte sich nun ein offener Schlagabtausch. Zwischen der 40. und 50. Spielminute erspielte sich die Eintracht durch Ballverluste der Leipziger, Paraden von Torwart Wesemann und ein schnelles Angriffsspiel eine deutliche 32:24-Führung. Damit war die Vorentscheidung gefallen. Der Rest der Partie war Schaulaufen der Eintracht und Ergebniskosmetik. Am Ende stand ein überzeugender 38:29-Auswärtssieg fest.

Wesemann mit neun Paraden sowie Piet Möller (6 Tore), Hanemann (6), Quedenbaum (6) und Jonas (6) glänzten im Angriff, während Juric sowie Robin Möller in der Abwehr Akzente setzen konnten.

Trainerstimme zum Spiel

„In der ersten Halbzeit haben wir zweimal eine sichere Führung wieder hergegeben. Zum Beginn der zweiten Halbzeit hatten wir einen guten Lauf. Hinzu kam, dass die Leipziger zu einem großen Teil mit einer A-Jugend am Start waren. Für das Selbstvertrauen der Spieler war der Sieg Balsam, und bei dem einen oder anderen war wieder ein Lächeln im Gesicht zu erkennen“, so Trainer Daniel Deutsch nach Spielschluss.


Die Statistik zum Spiel

SC DHfK Leipzig II – HC Eintracht Hildesheim 29:38 (14:15)
SC DHfK Leipzig II: Leopold Huber, Daniel Gurezky – Louis Häfner, Nick Volmert (5), Rune Magnus Klecar (4), Albert Sandeck (3), Nils Zimmermann (4), Ben Kremen (2), Jan Brix (3), Anton Voß (3), Pelle Schneider, Johannes Hollenberg, Nils Greilich (2), Janne Arvid Pietrusky (2), Bela Schäfer (1).
HC Eintracht Hildesheim: Jan Wesemann, Leon Krka – Piet Möller (6), Jorit Reshöft (5), Robin Möller (2), Peter Szmetan, Petar Juric (2), Philipp Wäger (2), Henning Stoehr, Hendrik Hanemann (6), Lukas Quedenbaum (6), Tjark Jonas (6), Luis Rodriguez, Matteo Ehlers, Florian Billepp (3).

Schiedsrichter: Marc Liesegang, Christopher McClellan Zeitstrafen: Leipzig (3); Eintracht (8) Siebenmeter: Leipzig 3/5; Eintracht 3/5 Zuschauer: 70

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