Handballfest in der Sparkassen-Arena endet mit Reckensieg

Es war ein Handballabend wie aus einem Lehrbuch. Die 1690 Zuschauer wurden für ihr kommen am vergangenen Mittwoch, bei hochsommerlichen Temperaturen, belohnt und sahen einen echten Leckerbissen im Freundschaftsspiel der Eintracht gegen den Bundesligisten aus der Landeshauptstadt. Am Ende gab es einen 44:23 (26:15) Sieg der Pastor-Sieben.

Spielausgang keine Überraschung

Der Ausgang des Spiels war keine Überraschung. Die körperlich und athletisch überlegenen Recken bestimmten während des gesamten Spiels die Partie. Schon die Anfangsphase mit einer 8:2 Führung der Gäste nach knapp acht Spielminuten zeigte den Klassenunterschied. Die Gäste, mit ihrem schnell Angriffsspiel, nutzten jeden technischen Fehler der Eintracht, um den Vorsprung auszubauen.

Eintracht-Coach Daniel Deutsch nahm seine erste Auszeit, die aber keine entscheidende Wende im Spiel brachte. Trotz eines halben Dutzend Paraden, von Neuzugang Torwart Nils Conrad im ersten Durchgang, zogen die Recken bis zum Pausenpfiff mit 26:15 Toren davon.

Zweite Halbzeit beginnt Leon Krka zwischen den Pfosten

Nach dem Seitenwechsel kam Leon Krka für den HC zwischen den Pfosten. Krka parierte gleich zu Beginn zwei Würfe der Recken und Leon Hein warf zwei Tore zum Zwischenzeitlichen 28:18 nach 37. Spielminuten. Das Angriffsspiel der Eintracht fand kein spielerisches Mittel gegen die Recken-Festung. Im Angriff verlor die Deutsch-Sieben den Faden. Technische Fehler der Eintracht bestraften die Gäste mit einfachen Gegentoren.

Sören Krüger mit erstem Einsatz

In der 50. Spielminute kam Sören Krüger zum 7-Meter ins Tor der Eintracht. Den fälligen Strafwurt konnte er nicht parieren. In der 55.Spielminute hatte Krüger seine erste große Parade im Eintracht Dress. Justus Fischer lief im Gegenstoß völlig frei auf das Eintracht Tor zu. Nervenstark und völlig unbeeindruckt von der Zuschauerkulisse, Krüger parierte unter dem Jubel der Eintracht-Fans. Am Ende gewinnen die Recken mit 44:23 Toren.

Trainerstimme

Eintracht Trainer nach Spielschluss: „Durch die Kulisse war ein gewisser Druck im Team zu spüren, dem. haben wir phasenweise nicht standgehalten. Wir wollen attraktiven Offensiv-Handball zeigen. Phasenweise konnte die Mannschaft diese umsetzten, streute aber noch zu viele technische Fehler ein. Diese sind heute gnadenlos bestraft worden“.

Fazit

Mit Zwölf Neuzugängen zeigte die verjüngte Mannschaft nach vier gemeinsamen Wochen eine ansprechende Leistung und wird durchaus in der Spitzengruppe der Staffel zu finden sein.

Eintracht: Leon Krka (2.Halbzeit), Nils Conrad (1.Halbzeit), Sören Krüger (ab der 50.Spielminute) – Nils Greilich (2), Leon Bahr (2), Petar Juric, Felix Ntodonke (4), Hennig Stöhr (1), Ben Kremen (4), Luis Buschhaus, Lukas Quedenbaum (3/2), Vincent Klepp (2), Leon Hein (2), Meeno Carstensen (1), Oskar Kaaterud (2).

Recken: Simon Gade (1), Joel Birlehm – Leif Tissier (5), Levi Fielitz (3), Wilhelm Poulsen (3), Renārs Uščins (2), Sebastian Heymann (2), August Pedersen (6/1), Marian Michalczik (2), Kjell Kothe, Jonathan Edvardson (1), Lukas Stutzke, Justus Fischer (4), Tim Zechel (2), Hannes Feise (4), Daniel Weber (6), Fabrice Wolf (1), Marius Steinhauser (1).

Titelbild Recken