26.04.26

Teilnahme am DHB-Pokal durch 23:27-Niederlage in Stralsund verspielt

Trotz zahlreicher hochkarätiger Chancen im Angriff gelang es dem HC Eintracht Hildesheim nicht, das Spiel in den entscheidenden Situationen zu seinen Gunsten zu drehen. Am Ende musste sich die „Deutsch-Sieben“ mit 23:27 (11:15) beim Stralsunder HV geschlagen geben. Die verpassten Möglichkeiten im Angriff und das Fehlen der spielerischen Leichtigkeit aus den vergangenen Partien waren ausschlaggebend für die Niederlage.

Kein Spielrhythmus und Unsicherheiten in der Abwehr

Die Eintracht fand zu Beginn der Partie nicht in ihren Rhythmus, was sich unmittelbar auf das Spielgeschehen auswirkte. Die Stralsunder nutzten die Unsicherheiten der Gäste in der Defensive konsequent aus und erspielten sich schnell eine deutliche 4:0-Führung. Dies zwang Eintracht-Trainer Daniel Deutsch bereits in der fünften Spielminute dazu, seine erste Auszeit zu nehmen, um die Mannschaft neu zu ordnen.

Nach den anfänglichen Schwierigkeiten gelang es der Mannschaft im weiteren Verlauf, besser in die Partie einzugreifen. Trotz dieser Steigerung blieb der gewünschte Erfolg jedoch aus, da zahlreiche Chancen ungenutzt blieben. Besonders deutlich wurde dies in einer Phase, als Piet Möller gleich zwei Siebenmeter nicht verwandeln konnte. Diese vergebenen Strafwürfe spiegelten exemplarisch wider, dass die Eintracht auch in aussichtsreichen Situationen nicht konsequent genug agierte. Tjark Jonas verwandelte in der 28. Minute noch einen Strafwurf zum 12:10-Anschlusstreffer, doch drei schnelle Tore des SHV machten die Bemühungen zunichte. Beim Pausenpfiff führten die Hausherren mit 15:11.

Eintracht bleibt nach dem Seitenwechsel dran

Auch nach dem Seitenwechsel ließ sich die Eintracht nicht abschütteln. Besonders der Treffer von Kapitän Philipp Wäger in der 38. Spielminute zum 17:15-Zwischenstand sorgte erneut für Hoffnung. Nachdem Stralsunds Corvin Troschke in der 45. Minute zum 21:16 traf, schien die Vorentscheidung gefallen, doch eine erneute Auszeit von Coach Deutsch trug Früchte: In der 50. Spielminute verkürzte Piet Möller per Siebenmeter auf 21:20 – die Eintracht war wieder im Spiel.

Stralsund behielt jedoch die Nerven und stellte nur fünf Minuten später auf 23:20. Zwar verkürzte Hildesheim in der 59. Minute noch einmal auf 25:23, schaffte es aber nicht mehr, einen Punktgewinn zu erzwingen.

Trainerstimme

Daniel Deutsch gab sich nach dem Schlusspfiff enttäuscht:

„Wir haben heute nicht ins Spiel gefunden und unsere spielerische Qualität nicht auf das Spielfeld gebracht. Bei derart vielen Fehlversuchen im Angriff hatten wir heute keine Chance, etwas Zählbares mitzunehmen. Wir haben eine sehr starke Mannschaft, aber wir haben es in der Rückrunde leider nicht wie gewünscht umsetzen können.“

Statistik zum Spiel

Stralsunder HV – HC Eintracht Hildesheim 27:23 (15:11)

  • Stralsunder HV: Marius Göber, Julian Ohm – Kevin Szep-Kis (1), Oliver Graczyk, Robin Schröter (5), Matej Sagij (1), Florian Pachmann, Mykyta Chernakov (1), Linus Skroblien, Corvin Troschke (6), Jonas Wark (5), Fiete Berger (2), Jakub Feder, Paul Schmischow (4), Volodymyr Shcherban (2/2).

  • HC Eintracht Hildesheim: Jan Wesemann, Leon Krka – Piet Möller (5/2), Jorit Reshöft (1), Robin Müller (1), Peter Szmetan (3), Petar Juric, Philipp Wäger (3), Henning Stoehr (2), Jakub Tonar (1), Hendrik Hanemann (1), Tjark Jonas (4/2), Matteo Ehlers, Florian Billepp (2).

  • Schiedsrichter: Konrad Gimmler / Jannik Rips

  • Zeitstrafen: Stralsund 5 (Graczyk, Sagij, Chernakov, Wark 2); Eintracht 1 (Tonar)

  • Siebenmeter: Stralsund 2/4; Eintracht 4/7

  • Zuschauer: 768

Spielfilm: 1:0, 4:0, 4:3 (TTO Eintracht), 7:2, 10:8, 12:10 (TTO Stralsund), 15:11 (HZ); 17:15, 21:16 (TTO Eintracht), 21:20, 23:20, 25:23, 27:23 (Ende).

Weitere Ergebnisse vom Wochenende: EHV Aue – SC DHfK Leipzig II 41:24, DHK Flensborg – Plauen/Oberlosa 37:33, Oranienburger HC – HSG Eider Harde 27:28, HG Hamburg-Barmbek – Füchse Berlin II 32:39, MTV Braunschweig – HSG Ostsee N/G 34:32, Sportfreunde Söhre – TSV Altenholz 25:32, HC Empor Rostock – SC Magdeburg II 41:35.

IMMER AKTUELL: