19.04.26
Eintracht nimmt mit 38:28-Sieg gegen Rostock erfolgreich Revanche
Vor 1041 Zuschauern in der Sparkassen-Arena zeigte Eintracht gegen den HC Empor Rostock eine beeindruckende Leistung und sicherte sich einen klaren 38:28 (22:13) Erfolg. Die Mannschaft nutzte die Gelegenheit, um sich für die unglückliche Niederlage im Hinspiel zu revanchieren, und bewahrte damit ihre Chance auf die Teilnahme am DHB-Pokal.
Aufholjagd nach Rückstand
Nach einem frühen 1:3-Rückstand zu Beginn der Partie zeigte Eintracht eine bemerkenswerte Reaktion. Innerhalb von nur fünf Minuten gelang es der Mannschaft, das Blatt zu wenden: Je zwei Tore von Jonas und Reshöft sowie weitere Treffer von Billepp und Wäger sorgten für eine komfortable 7:3-Führung nach neun Spielminuten. Die Rostocker fanden gegen die offensive und aggressive Abwehr der Eintracht kaum ein Mittel. Falls doch ein Ball den Weg auf das Tor fand, zeigte Torhüter Jan Wesemann eine starke Leistung und parierte souverän.
Auszeit und Rote Karte für Rostock
Nach einem erneuten Treffer durch Hanemann zur 10:5-Führung der Eintracht hatte Rostocks Trainer Jacobsen Redebedarf und nahm in der 13. Spielminute bereits eine erste Auszeit, um seine Mannschaft neu zu ordnen. Nach einer Viertelstunde sah Rostocks Pechstein nach einem groben Foulspiel gegen Eintracht-Kapitän Wäger zurecht die Rote Karte. Rostock tat sich im Angriff weiter schwer und fand kein spielerisches Mittel gegen die kompakte und aggressiv agierende Abwehr der Gastgeber. Im weiteren Verlauf des Spiels gerieten die Rostocker durch den konstanten Druck der Eintracht zunehmend ins Hintertreffen.
Eintracht-Express überrollt Rostock
Im weiteren Verlauf verlor Rostock vollständig den Anschluss und konnte dem Tempo der Eintracht nicht mehr folgen. Die Gastgeber agierten mit hoher Effizienz. In der 22. Spielminute zeigte die Anzeigentafel eine deutliche 16:7-Führung für Eintracht, was die Überlegenheit unterstrich. Rostocks Trainer Jacobsen sah sich gezwungen, bereits zum zweiten Mal eine Auszeit zu nehmen. Zusätzlich wechselte er den Torhüter und versuchte, mit dem siebten Feldspieler im Angriff neue Impulse zu setzen. Trotz dieser Maßnahmen gelang es Rostock nicht, das Spiel unter Kontrolle zu bringen; zur Halbzeit lag die Eintracht bereits mit 22:13 in Führung.
Wesemann-Show nach der Pause
Zu Beginn der zweiten Halbzeit verschärfte sich die Situation für die Gäste. Eintracht-Torhüter Wesemann präsentierte sich in Höchstform und brachte den Rostocker Angriff mit drei aufeinanderfolgenden Paraden vollkommen zum Stillstand. In dieser Phase setzte er ein weiteres Ausrufezeichen: Nachdem er bereits in der Anfangsphase überzeugt hatte, gelang es ihm nun, sowohl den Siebenmeter von Uhl als auch den Strafwurf von Dias zu entschärfen. Damit war der Widerstand der Gäste endgültig gebrochen.
Dritte Auszeit Rostock
In der 46. Spielminute griff Trainer Jacobsen zur letzten taktischen Maßnahme und nahm beim Stand von 29:17 seine dritte Auszeit. Doch auch diese Intervention brachte keine Wende. Eintracht setzte sein dominantes Spiel fort. Selbst die Rote Karte gegen Eintracht-Spieler Müller, die von den Schiedsrichtern mit erkennbarer Unsicherheit ausgesprochen wurde, hatte keinen Einfluss mehr auf den Verlauf. Die Rostocker fanden während der gesamten Partie kein wirksames Mittel, sodass der deutliche 38:28-Erfolg zu keiner Zeit in Gefahr geriet.
Trainerstimme
Eintracht-Trainer Daniel Deutsch brachte es nach dem Spiel auf den Punkt: „In so einem Spiel ist ein guter Start wichtig. Dies ist uns gelungen. Über weite Strecken des Spiels haben wir in der Abwehr gegen den siebten Feldspieler des Gegners eine hervorragende Defensivarbeit gezeigt und sind zu einfachen Toren gekommen.“
Statistik:
HC Eintracht Hildesheim – HC Empor Rostock 38:28 (22:13)
HC Eintracht Hildesheim: Jan Wesemann, Leon Krka – Piet Möller 4/2, Jorit Reshöft 3, Robin Müller, Peter Szmetan 2, Petar Juric, Philipp Wäger 5, Henning Stoehr 4, Jakub Tonar 2, Hendrik Hanemann 4, Lukas Quedenbaum 3, Tjark Jonas 6, Luis Rodriguez, Matteo Ehlers, Florian Billepp 5.
HC Empor Rostock: Robert Wetzel – Victor Elias Malchow, Matheus Costa Dias 3, Finn Scheminski 1, Juri Richter 4, Dennis Mehler 2, Julius Siegler, Philip Steinberg 2, Alexander Schütze 2, Tim Uhl 3, Julian Pratschner 7/1, Karl Ole Horlitz 1, Elias Gansau, Marc Pechstein, Richard Lößner 3.
- Schiedsrichter: Fabian Friedel, Rick Herrmann
- Zeitstrafen: Eintracht: 5 (Möller, Reshöft, Müller, Wäger, Ehlers); Rostock: 5 (Mehler, Uhl, Pratschner, Gansau 2)
- Rote Karten: Eintracht (Müller); Rostock (Pechstein)
- Siebenmeter: Eintracht 2/4; HC Empor Rostock 1/3
- Zuschauer: 1041
Spielfilm: 1:0, 1:1,1:2, 1:3, 2:3, 3:3, 4:3, 5:3, 6:3, 7:3, 7:4, 8:4, 9:4, 10:4, Sp. 13:01 (TTO Rostock), 10:5, 11:5, 12:5 (Kempa), 12:6, 13:6, 13:7, 14:7, 15:7, 16:7, Sp. 21:23 (TTO Rostock), 16:8, 17:8, 18:8, 18:9, 18:10, 19:10, 19:11, 19:12, Sp. 25:46 (TTO Eintracht), 20:12, 21:12, 21:13, 22:13. Halbzeit.
23:13, 24:13, 25:13, 25:14, 25:15, 26:15, 27:15, 28:16, 29:16, 29:17, Sp. 46:03 (TTO Rostock), 30:17, 30:18, 30:19, 31:19, 31:20, 31:21, 32:21, 32:22, 33:22, 33:23, 33:24, 34:24, 34:25, 35:25, 35:26, 35:27, 36:27, 36:28, 37:28, 38:28. Ende
SC DHfK Leipzig – DHK Flensborg 32:37 (13:16), TSV Altenholz – EHV Aue 31:30 (16:17), HSG Ostsee N/G – Oranienburger HC 25:27 (11:13), SC Magdeburg II – MTV Braunschweig 32:33 (17:18), Füchse Berlin II – Sportfreunde Söhre 39:33 (17:10), Plauen/Oberlosa – HG Hamburg-Barmbek 29:31 (15:17), Eider Harde – Stralsunder HV 37:32 (19:13).