19.03.26

Eintracht Hildesheim trifft in der Sparkassen Arena auf den Oranienburger HC

Der Gegner

Am Sonntag gibt der Oranienburger HC seine Visitenkarte in der Sparkassen Arena ab. Die Brandenburger, aus dem Landkreis Oberhavel, belegen derzeit mit 12:36 Punkten den 15. Tabellenplatz und sind stark abstiegsgefährdet. Punktgleich mit der HSG Ostsee N/G (Platz 14) und unserem Nachbarn Sportfreunde Söhre (Platz 13), zählt jeder Punkt im Kampf um den Klassenerhalt. Nach nur 11 Spielen zog Martin Siegler (Geschäftsführer) im November die Reißleine und der HC trennte sich von Trainer Armands Uscins. Dieser war erst im Mai 2025 mit einem Drei-Jahres-Vertrag an Bord geholt worden. Moderner und temporeicher Handball war der Anspruch der Brandenburger vor dem Saisonbeginn. Interimsmäßig nahm Sportvorstand und Teammanager Patrick Lehmann das Heft ab November in die Hand, bis Damir Eklić im Februar als neuer Trainer vorgestellt wurde. Unter dem Kroaten gab es bisher drei Niederlagen – Aue, Füchse II, Altenholz – einen Sieg im Heimspiel gegen Plauen-Oberlosa und am letzten Spieltag ein 25:25 Unentschieden in Söhre. Mit im Schnitt 28 Toren im Angriff und 32 Gegentoren pro Spiel, verteilen sich die Torschützen auf den Rückraum Sebastian Damm (RM), Anton Wagner-Douglas (RR), Ricardo Magalhaes (RL) und links außen Nicolai Jantzen (LA).

Der Blick nach vorne

Für Eintracht hieß es, nach zwei Siegen in Serie, die aufsteigende Form zu bestätigen. Der HC geht als Favorit ins Spiel gegen die Eklić-Sieben. Für die Abwehr bedeutet dies, die Kreise des Leitwolfs der Gäste, Sebastian Damm, zu stören. Alle Auslösehandlungen laufen über den bundesligaerfahrenen Spieler aus Nordhessen, der zur Rückrunde bei den Brandenburgern anheuerte. Gegen die meist defensiv agierende Abwehr der Gäste ist insbesondere der Rückraum der Deutsch-Sieben gefordert. In den letzten Spielen setzten die Außenspieler der Eintracht Akzente und konnten sich erfolgreich in der Torschützenliste eintragen. Mit viel Druck aus dem Rückraum und treffsicheren Außenspielern, sowie dem Rückhalt des Torhütergespanns, sind zwei weitere Pluspunkte machbar. Weiteren Rückhalt bekommt das Team durch die Anhänger auf der Tribüne. Als „achter Mann“ waren sie stets ein wichtiger Rückhalt und ein Garant für die Heimstärke. Personell sind, außer Jakub Tonar, alle Spieler einsatzbereit. Das Spiel dient auch als Vorbereitung auf das kommende Auswärtsspiel in der Löwenstadt, beim MTV Braunschweig, am nächsten Wochenende. Im Hinspiel schaffte der HC einen überzeugenden und deutlichen 39:22 Erfolg an der Havel.

Am Wochenende stehen nur drei Spiele auf dem Programm. Neben der Eintracht spielen noch: Braunschweig – Eider Harde und Rostock – Hamburg/Barmbek.

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