17.01.26

Spitzenspiel gewonnen -Tabellenführung verteidigt

Es war das erwartete Spitzenspiel am Sonnabendabend in der Berliner Lilli-Henoch-Halle, in der die vielen mitgereisten Hildesheimer Fans für prächtige Stimmung sorgten. „Das war schon klasse, die Fans haben für echte Heimspielatmosphäre gesorgt“ freute sich unser Trainer Daniel Deutsch nicht nur über den 32:28 Erfolg unserer Mannschaft, sondern auch über die tolle Unterstützung von den Rängen. Vor allem aber war dem Trainer die Zufriedenheit über den Sieg anzumerken. „Die starken Jungfüchse haben von ihren sechs Minuspunkten vier gegen uns abgegeben. Für meine Mannschaft war es wichtig, in der Crunchtime eines Topspiels bestehen zu können“ so unser Coach nach der Partie, in der unser Team in der ersten Hälfte fast immer einem Rückstand hinterherlaufen musste und zur Halbzeit noch 13:14 zurückgelegen hatte. Ein herausragender Leon Krka im Tor, ein torhungriger Jakub Tonar, ein angeschlagener auf die Zähne beißender Petar Juric und ein prächtig aufgelegter Piet Möller waren Garanten des wichtigen Sieges.

Auf der Berliner Bank hatte wie angekündigt Starcoach Nicolej Krickau die Verantwortung und das Sagen. Unser Trainerteam schickte beim Anpfiff die Rückraumreihe mit Matteo Ehlers und Philipp Wäger neben Spielmacher Piet Möller in die Partie, im Tor stand Leon Krka. Nicht mitspielen konnte Lukas Quedenbaum, der kurzfristig mit einem Virus passen musste. Unser Team fand zunächst überhaupt nicht ins Spiel, lediglich Leon Krka im Tor war sofort hellwach und verhinderte einen höheren Rückstand als 1:4 nach zehn Minuten. Im Angriff wurden die herausgespielten Chancen mehrfach versiebt, zudem profitierten die Berliner von zahlreichen Fehlpässen unserer Angreifer. Daniel Deutsch auf unserer Seite reagierte mit einer Auszeit. „Wir haben gar nicht schlecht gespielt, aber wenn Du so viel liegen lässt, liegst du halt zurück“ so der Trainer in seiner Analyse. Während die Abwehr und auch Leon Krka weiter stark agierten, blieb im Angriff aber weiter vieles Stückwerk. Füchse-Keeper Pius Joppich vereitelte auch weiterhin manche Torchance. Füchse-Coach Nicolej Krickau ließ immer wieder mal mit dem siebten Feldspieler angreifen. Nach einer Viertelstunde brachte Deutsch für den blassen Matteo Ehlers Jakub Tonar, wenig später kam Florian Billepp für den in dieser Phase ebenfalls oft unglücklich agierenden Philipp Wäger. Jakub Tonar traf schnell zum 7:9. Als die Berliner das 10:7 erzielt hatten, gelang Tonar ein Hattrick zum 10:10 Ausgleich. Nach einem erneuten Ballgewinn gelang Péter Szmetán nach einer Berliner Auszeit in der 25. Minute mit dem 11:10 die erste und in Halbzeit eins einzige Führung unserer Mannschaft, die sich aber weiter schwer tat gegen eine ebenfalls sehr gut eingestellte Abwehr der jungen Gastgeber, die sich bis zur Pause wieder mit 14:13 nach vorne warfen. Per Siebenmeter egalisierte Piet Möller den Halbzeitrückstand, ehe Péter Szmetán in Überzahl der Führungstreffer zum 15:14 gelang. Jetzt lief es plötzlich gut und flüssig, per Gegenstoß folgten die Tore bis zur 18:14 Führung in der 35. Minute. Auch der weiter stark haltende Leon Krka hatte sich in die Torschützenliste eingetragen in dieser Phase. Bei drohendem Zeitspiel gelang Piet Möller ein sehenswerter Treffer aus dem Rückraum zum 19:15, ehe Füchse Coach Krickau in einer Auszeit versuchte, den Lauf unserer Mannschaft zu stoppen. In Überzahl trafen die Jungfüchse nach Ballverlust Wäger zum 16:19. Unser Team aber hatte die Gastgeber jetzt im Griff, als Nikolej Krickau seine dritte und letzte Auszeit nahm, lagen seine Spieler 17:23 hinten. Leon Krka parierte in dieser Phase einen Strafwurf des Berliners Jan Grüner. Trotzdem verkürzten die Berliner zum 19:23. In der 48. Minute holte auch Daniel Deutsch die Mannschaft zusammen, als sie zwar 24:19 vorne lag, es im Angriff aber etwas stockte. Was folgte waren allerdings technische Fehler und schnelle Berliner Gegentore. Die Jungfüchse witterten Morgenluft und bestraften die Fehlwürfe und Fehler unserer Angreifer in diesen Minuten mit überfallartigen Gegenstößen. Plötzlich stand das Spiel wieder auf der Kippe, in der 54. Minute verhinderte der jetzt überragende Leon Krka den Berliner Ausgleich mit einer Glanzparade gegen den durchgebrochenen und völlig frei werfenden Berliner Jan Grüner. Jakub Tonar, mit neun Toren erfolgreichster Feldtorschütze unserer Mannschaft, sorgte in diesen spielentscheidenden Minuten für die wichtigen Tore. Die Treffer 28, 29 und 30 gingen auf sein Konto, ehe Philipp Wäger und Peter Juric die Schlusspunkte setzten. Unsere Mannschaft ist am kommenden Wochenende spielfrei. Am Freitag, dem 30. Januar kommt es um 19.30 Uhr in der Sparkassen Arena zur Neuauflage des Derbys zwischen den Sportfreunden Söhre und unserer Mannschaft. Gastgeber sind die Sportfreunde Söhre, Dauerkarten für die Heimspiele des HC Eintracht haben an diesem Abend deshalb keine Gültigkeit. Tickets für dieses Duell gibt es nur über den Webshop der Söhrer und an der Abendkasse.        

 

Reinickendorfer Füchse Berlin II – HC Eintracht 28:32 (14:13)

HC Eintracht: Jan Wesemann, Leon Krka (1) – Piet Möller (9/6), Jorit Reshöft, Robin Müller, Péter Szmetán (2), Petar Juric (2), Philipp Wäger (2), Henning Stoehr (1), Jakub Tonar (9), Hendrik Hanemann (4), Tjark Jonas, Luis Rodriguez, Matteo Ehlers, Florian Billepp (2)

Füchse Berlin II: Pius Joppich, Norman Glamann – Leo Nowak (3), Lucas Mohr (2), Lennart Steltner (4), Rune Laskowski, Lauro Pichiri (3), Dominik Kupiec (2), Felix Bernkop-Schnürch (3), Jan Grüner (3/2), Justin Wollny, Jonas Kofler (1), Gabriel Kofler (6), Julian Kusche (1)  

Schiedsrichter: Philipp Etzold und Lennard Zerlin

Zeitstrafen: HCE 5 (Billepp, Stoehr, 2 x Wäger, Hanemann) – Füchse II: 4 (2 x J. Kofler, 2 x Pichiri)

Siebenmeter: HCE 6/6 – Füchse II: 3/2 (Grüner scheitert an Krka)

Zuschauer: 176

 

Spielfilm: 1:0, 1:1, 2:1, 3:1, 4:1 (Auszeit HC/10.), 4:2, 5:2, 5:3, 6:3, 6:4, 6:5, 7:5, 8:5, 8:6, 9:6, 9:7, 10:7, 10:8, 10:9, 10:10 (Auszeit Füchse/24.), 10:11 (25.), 11:11, 12:11, 13:11, 13:12, 14:12, 14:13 (Hz.), 14:14, 14:15, 14:16, 14:17, 14:18, 15:18, 15:19 (Auszeit Füchse/37.), 16:19, 16:20, 16:21 (43.), 17:21, 17:22, 17:23 (Auszeit Füchse/45.), 18:23, 19:23, 19:24 (Auszeit HC/48.), 20:24, 21:24, 21:25, 22:25, 22:26, 23:26, 23:27, 24:27, 25:27, 26:27 (53.), 26:28, 27:28 (54.), 27:29, 28:29, 28:30, 28:31, 28:32    

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