15. Januar 2021

HC Eintracht Hildesheim wird zu einer möglichen Aufstiegsrunde melden

Videokonferenz mit dem DHB

Eintracht-Heimspiel gegen den HC Empor Rostock
Foto: HC Eintracht

Der Deutsche Handball Bund (DHB) stellte im Verlauf der Konferenz einige Varianten zur erneuten Aufnahme des Spielbetriebs vor. Als realistischste Variante kommt zurzeit ein Re-Start im April in Frage. Alle 72 Drittligateams hätten die Möglichkeit, sich zu einer sogenannten 'Aufstiegsrunde' zu melden. Voraussetzung für die Teilnahme an dieser Runde ist allerdings das fristgerechte Einreichen der Lizenzunterlagen für Liga zwei. In welcher Form eine solche Runde durchgeführt werden würde, bleibt zum jetzigen Zeitpunkt wegen der noch nicht feststehenden Teilnehmerzahl allerdings noch abzuwarten. Vorstellbar sei eine einfache Runde in einem Playoff-Modus, führte der DHB weiter aus. Mannschaften, die nicht an dieser „Aufstiegsrunde“ teilnehmen wollen, aber trotzdem auch wieder in den Spielbetrieb einsteigen wollen, sollen demnach in einer anderen Runde die Teilnehmer am Pokalwettbewerb des DHB ausspielen. Für beide Spielrunden gilt unbedingt ein verpflichtendes Testkonzept des Deutschen Handballbundes (DHB). Die Teilnahme an diesen Runden wäre freiwillig. Die Vereine, die in dieser Saison nicht mehr spielen wollen, hätten nach Vorstellungen des Verbandes keine Nachteile, da es keine sportlichen Absteiger in der Saison 2020/21 geben würde. Ergänzend dazu führte der DHB aus, dass auch eine Aufstockung der dritten Liga durch die Aufsteiger aus den Oberligen für die Saison 2021/22 denkbar sei. 

 

Beim HC Eintracht plant man die Meldung zur Aufstiegsrunde. „Wir werden zu dieser Aufstiegsrunde melden. Ab Februar, wenn alle nötigen Formulare und Dokumente zur Verfügung stehen, werden wir das 'Projekt Aufstiegsrunde' angehen. Mit dem zusätzlichen Testkonzept des DHB, welches unser bisheriges Testkonzept in keiner Weise ersetzen wird, können wir unseren Spielern noch mehr Sicherheit bieten. Der Spielmodus wäre sowohl sportlich als auch für die Fans sehr interessant, da er maximale Spannung verspricht. Es sollen auch alle Spiele im Livestream auf Sportdeutschland.tv übertragen werden. Ob Zuschauer bis dahin wieder zugelassen sind, werden wir zugebener Zeit prüfen, das wäre natürlich klasse“ berichtet Sportdirektor Martin Murawski aus der Videokonferenz vom Dienstag und zu den weiteren Planungen des HC.