11. Januar 2021

3.Liga pausiert weiter

DHB Präsidium beschließt Verlängerung der Spielbetriebsunterbrechung bis 31.Januar 2021

Eintracht-Heimspiel gegen den HC Empor Rostock
Foto: www.dhb.de

Die Zwangspause in der 3.Liga wurde am Dienstag nach einer erneuten Tagung des Präsidiums und des Vorstandes des Deutschen Handballbundes erneut verlängert. Nach dem einstimmigen Beschluss ruht der Spielbetrieb bis zum 31.Januar 2021. 

 

Aufgrund der Corona-Pandemie und weiterhin hoher Infektionszahlen muss die Wiederaufnahme des Spielbetriebs weiter warten. Das Präsidium und der Vorstand des Deutschen Handballbundes haben am Dienstag gemeinsam und einstimmig beschlossen, dass das Wettkampfgeschehen in der 3. Liga der Männer und Frauen sowie in der Jugendbundesliga männlich und weiblich bis zum 31. Januar 2021 ausgesetzt bleibt. Damit ist ein Ende Oktober gefasster, ursprünglich bis zum 31. Dezember gültiger Beschluss verlängert worden.

 

Der zunächst für das Wochenende 9./10. Januar geplante Neustart der 3. Liga ist nicht umsetzbar. Priorität hat weiterhin eine möglichst durchgehende Wiederaufnahme des Trainings, wo dies mit Blick auf das Infektionsgeschehen verantwortbar ist. Dies ist die Basis für die Wiederaufnahme des Spielbetriebes. Die zuständigen Mitarbeiter im DHB präzisieren in der Zwischenzeit das Hygienekonzept für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs.

 

Der weitere Umgang mit der Saison 2020/21 wird weiter in den zuständigen DHB-Gremien beraten. Anfang Januar wird sich die Spielkommission 3. Liga erneut in Videokonferenzen mit den Vereinen der Männer und Frauen austauschen.

 

„Ich kann die Entscheidung des Präsidiums voll und ganz nachvollziehen, auch wenn es natürlich für die Sportler keine angenehme Situation ist. Wir können momentan trainieren, aber nur weil wir regelmäßig auf Covid19 testen. Ich halte es für sehr wichtig, dass wir eine gemeinsame Lösung finden, die Saison sportlich zu beenden, hier sind die Vereine und der Deutsche Handballbund im regelmäßigen Austausch.“ äußert sich Sportdirektor Martin Murawski zu der momentanen Lage.