30. August 2021

„Man kann nicht im Vorbeigehen aufsteigen“

Hildesheimer Handballer verlieren im letzten Test gegen Bielefeld

Eintracht-Heimspiel gegen den HC Empor Rostock
Bild: Rainer Coordes

Zwei Wochen vor dem Saisonauftakt testeten die HC Eintracht Hildesheim Handballer ein letztes Mal. Im achten Testspiel reiste das Team am 28.08.2021 nach Bielefeld zur TSG. Im Drittligaduell mussten die HC Einträchtler auf Neuzugang Sören Kress und Niko Tzoufras verzichten und trennten sich 25:26 (13:12) aus Sicht der Hildesheimer gegen Bielefeld. 

Ohne Sören Kress und Niko Tzoufras liefen die HC Einträchtler gegen den Ligakonkurrenten aus Bielefeld an. Für Trainer Jürgen Bätjer war der Ausfall jedoch lediglich eine Vorsichtsmaßnahme: „Niko und Sören waren beide etwas angeschlagen, wir wollten kein Risiko eingehen.“ Dass die Handballer aus Hildesheim jedoch auch die nächsten zwei Wochen noch an sich arbeiten müssen und aufgrund von Verletzungen auch noch etwas Zeit brauchen, hat sich in Bielefeld gezeigt. „Man hat schon gemerkt, dass die Automatismen noch nicht so automatisch sind.“, sagt Jürgen Bätjer nach dem Spiel. „Moritz Schade braucht nach seiner langen Verletzung einfach auch noch ein bisschen Zeit um rein zu kommen.“, spricht er die fünfwöchige Verletzungspause des Abwehrspezialisten an. 

Mit der TSG Bielefeld trafen die Handballer des HC Eintracht Hildesheim auf einen starken Gegner. Insbesondere auf der Torhüterposition liefen die Gastgeber stabil auf. „Bielefeld ist stark besetzt. Die Torhüter haben sehr gut gehalten, deren Niveau ist fast erstligatauglich.“, bestätigt auch der HC-Headcoach. Im Laufe des Spiels scheiterten die HC Einträchler immer wieder an dem Bielefelder Torhüter und verzeichneten dadurch viele Fehlwürfe. HC-Trainer Jürgen Bätjer sieht das Testspiel jedoch vor allem als Gewinn für das anstehende Ziel „Aufstieg“: Am Ende ist es der letzte Test gewesen, bei dem man nochmal gemerkt hat, dass nichts im Vorbeigehen geht. Das war vielleicht auch zum richtigen Zeitpunkt nach dem guten Auftreten gegen Dessau, so dass keiner einen Höhenflug bekommt und wir wissen, dass wir nur beim absoluten Limit das Wort Aufstieg in den Mund nehme können. Alles andere geht sonst nicht.“ Zum Ende der Testphase steht für Jürgen Bätjer eines fest: „Man kann nicht im Vorbeigehen aufsteigen und ich hoffe, dass das alle Spieler verstanden haben“, appelliert er an sein Team.