12. Oktober 2020

Torfeuerwerk in der zweiten Hälfte

HC Eintracht schlägt den SC DHfK Leipzig glatt mit 36:23

Eintracht-Heimspiel gegen den HC Empor Rostock
HC Eintrachts Rückraumrechts Jan Winkler Foto: Rainer Coordes

Es war eine gelungene Heimpremiere für unseren HC Eintracht Hildesheim am Sonntagabend in der Volksbank Arena. Sportlich gewann die Mannschaft gegen den SC DHfK Leipzig klar und eindeutig mit 36:23 (14:10), organisatorisch wurde das Hygienekonzept sehr gut umgesetzt, was den Verantwortlichen viel Lob eingebracht hat, auch wenn manche Wege und einige Maßnahmen in der Halle noch ungewohnt waren. 

 

Auf dem Spielfeld taten sich die Spieler in der Anfangsphase noch etwas schwer, weil Leipzig mit langen Angriffen das Tempo verschleppte und damit gegen anfangs noch etwas nervöse Gastgeber durchaus Erfolg hatte. So fiel die Führung nach der torarmen Anfangsviertelstunde mit 5:4 noch recht knapp aus. Bis zum 7:6 bleiben die Gäste auf Tuchfühlung, dann setzte sich der HC etwas ab. Über 60 Minuten traumhaft sicher präsentierten sich die Außenspieler, allen voran Rene Gruszka der nicht nur von der Außenbahn sondern auch vom Siebenmeterpunkt sicher verwandelte. 13 Treffer gingen auf das Konto des Linkshänders, der fünfmal vom Siebenmeterpunkt sieben Mal von Außen und einmal sogar aus dem Rückraum traf. Insgesamt erzielten Gruszka, Kay Behnke, Lothar von Hermanni und Martin Schmiedt 15 Tore von Außen bei einer Trefferquote von 100 Prozent. Trainer Jürgen Bätjer hatte diesmal Leon Krka den Vorzug vor Jakub Lefan gegeben, der junge Torhüter machte seine Sache gut. Zur Halbzeit führte der HC mit 14:10. In der zweiten Hälfte dauerte es dann fünf Minuten, bis das Spiel entschieden war. Mit viel Tempo wurde der Gast jetzt regelrecht überrannt. Als Leipzigs Coach in der 36. Minute zur Auszeit rief, lag sein Team 12:21 zurück, der HC hatte vor Spiellaune gesprüht und brannte auch danach ein Torfeuerwerk ab. Nikolaos Tzoufras und Moritz Schade rackerten am Kreis mit Erfolg, Jan Winkler traf aus dem Rückraum. 26:13, 30:18 und 32:19 waren Zwischenstationen auf dem Weg zum klaren 36:23 Erfolg. Trainer Bätjer, der das Spiel mit Moritz Schade, Jakub Tonar, Martin Vilstrup Andersen, Jonas Richardt, Lothar von Hermanni und Rene Gruszka im Feld begonnen hatte, wechselte in der zweiten Halbzeit komplett durch, gab allen Spielern Einsatzzeiten, dem Spielfluss und der Überlegenheit seiner Mannschaft schadete das nicht. 

 

Nach seiner Verletzung kehrte auch Lukas Schieb auf das Parkett zurück und bewies sofort wieder seine Torgefährlichkeit. Insgesamt zeigte die Mannschaft eine Leistungssteigerung im Vergleich zum ersten Saisonspiel. Am kommenden Sonnabend steht die Auswärtsaufgabe bei der HG Hamburg Barmbek an, dabei soll die weiße Weste verteidigt werden. Alle Spiele der dritten Liga können auf der Website von Sportdeutschland.tv verfolgt werden.

 

 

HC Eintracht – SC DHfK Leipzig II 36:23   (14:10)

 

HC Eintracht: Jakub Lefan, Leon Krka – Jonas Richardt, Rene Gruszka (13/5), Lukas Schieb (2), Jakub Tonar (2), Martin Schmiedt (2), Nikolaos Tzoufras (3), Kay Behnke (3), Lothar von Hermanni (3), Moritz Schade (2), Jan Winkler (3), Martin Vilstrup Andersen (3), Miloje Dolity, Eimantas Grimuta

 

SC DHfK Leipzig II: Michael Hoppe, Christian Ole Simonsen – Kevin Szep-Kis (2), Mirco Fritzsche (1), Clemens Uhlig (5), Joshua Saleh (1), Niklas Reißmann (1), Moritz Schwock (2), Hendrik Hanemann, Jonas Hellmann (1), Tobias Pfeiffer (5), Finn Leun (1), Elias Gansau (4) 

 

Schiedsrichter: David Große und Maik Hornuff 

 

Zuschauer: 500

 

Zeitstrafen: Eintracht 4 (2 x Schade, Krka, Grimuta) -- Leipzig 5 (2 x Hanemann, Fritzsche, Schwock, Gansau)

 

Siebenmeter: Eintracht  5/5 – Leipzig 1/0 (Pfeiffer scheitert an Krka)

 

Rote Karten: keine

 

Spielfilm:  1:0, 1:1, 2:1, 3:1, 3:2, 3:3, 4:3, 4:4, 5:4, 6:4, 6:5, 7:5, 7:6, 8:6, 9:6, 9:7, 10:7, 10:8, 11:8, 12:8, 12:9, 13:9, 13:10, 14:10 (Hz.), 14:11, 15:11, 16:11, 16:12, 21:12 (Auszeit Leipzig/36.)22:12, 24:12, 24:13, 26:13, 27:14, 28:16, 28:17, 29:17, 30:18, 32:19, 32:21, 35:22, 36:22, 36:23